
Heute habe ich ein Interview für euch. Da Andrea Schrader letztens ihr erstes Buch ,,Spür den Regen'' veröffentlicht hat und ich es freundlicherweise lesen durfte habe ich mir gedacht kann ich auch direkt ein Interview mit ihr machen. Dankeschön nochmal dafür ! :)
Um dieses Buch geht es :
Nichts hat Thaila auf den Schmerz vorbereitet, den Berührungen oder gar
Gewalt von Menschen bei einer Kantálin verursachen. Um ein Heilmittel zu
finden, verlässt sie ihre Heimat Atlantis und begibt sich in die Welt
der Menschen. Im Gegensatz zum Volk der Kantálin haben Menschen Gefühle,
deshalb hofft Thaila hier eine Antwort zu finden.Sie trifft auf den
jungen Jeremy, dem sie zunächst voller Misstrauen begegnet. Beide ahnen
nicht, welche Gefahr Thaila droht. Denn aus enttäuschter Liebe zu einer
Kantálin ist der Fürstensohn Leander mit seiner Armee auf einem
Kreuzzug gegen alle magischen Wesen.
Los geht's mit dem Interview :)
1. Möchtest du dich vielleicht erstmal meinen Lesern vorstellen?
Mein Name ist Andrea Schrader. Ich bin 27 Jahre alt und schreibe sowohl
privat als auch beruflich. Mein erster Roman "Spür den Regen" kam am 16.
Februar 2016 heraus. Damit ist einer meiner größten Träume in Erfüllung
gegangen.
2. Kannst du ein bisschen über dein Buch und das Volk der Kantálin erzählen?
Thaila, meine Protagonistin, ist eine Kantálin. Dieses Volk lebt auf
Atlantis. Die Insel umgibt ein Schutzschild, der sie unsichtbar für die
Menschen macht. Die Kantálin haben selbst auch einen Schutzschild, der
sie vor der Zeit und vor Nässe schützt. Außerdem sind die Kantålin
beinahe frei von jeglicher Emotion. Thaila bekommt durch ein
traumatisches Ereignis seelische Narben. Sie will ihren Schutzschild
loswerden, um Nässe zu spüren. In der Welt der Menschen sucht sie nach
einem Heilmittel - nichtsahnend, dass eine Armee mittlerweile Jagd auf
widernatürliche Wesen wie die Kantálin macht.
3. Wie bist du auf die Idee zu deinem Buch ,, Spür den Regen" bzw. dem Volk der Kantálin gekommen?
Thaila war irgendwann in meinem Kopf. Ich habe in Gedanken eine
Geschichte um sie herum gesponnen. Nach und nach kamen die anderen
Personen dazu, ich fand einen Namen und eine Heimat für mein
Fantasyvolk. Und dann habe ich angefangen, die Geschichte
aufzuschreiben.
4. Wer ist dein Lieblingsprotagonist und wen magst du am wenigsten?
Thaila mag ich am meisten - vielleicht, weil ich sie auch einfach am längsten kenne. Am wenigsten mag ich Varoc.
5. Mit welchen 5 Worten würdest du die einzelnen Protagonisten beschreiben? (Thaila, Jeremy, Leander,Chany)
Thaila: loyal, naiv, freundlich, neugierig, mutig
Jeremy: mutig, loyal, liebevoll, kämpferisch, selbstlos
Leander: verletzt, zurückgewiesen, leicht beeinflussbar, grausam, unnachgiebig
Chany: loyal, neugierig, kämpferisch, mutig, stark
6. Gab es Momente in denen du nicht wusstest was du schreiben sollst ? Wenn ja,wie hast du dich inspiriert?
Ja, die gab es und die gibt es auch bei meinen neuen Buchprojekten
weiterhin. Am besten hilft es mir dann, meine Gedanken treiben zu lassen
und zu schauen, was meine Figuren denn vielleicht machen möchten. Oder
ich rede mit meinem Verlobten über die Stelle, an der ich gerade hänge.
Oft finde ich dadurch eine Lösung und kann weiterschreiben.
7. War es schwer einen Verlag für dein erstes Buch zu finden?
Ich habe effektiv ein Jahr lang gesucht. Weniger, als manch anderer
Autor. Mein großes Glück war das Meet&Greet auf der Leipziger
Buchmesse, bei dem ich meine Lektorin kennen lernte. Ohne dieses
Meet&Greet wäre die Suche definitiv langwieriger gewesen.
8. Wie hast du die Zeit vor der Buchveröffentlichung empfunden?
Aufregend. In einem Moment war ich voller Stolz, dass mein Buch
veröffentlicht wird, im nächsten war ich wieder unsicher, ob ich meine
Geschichte wirklich in die Welt hinausgeben will. Wahrscheinlich wird
das bei allen Büchern so ablaufen - ich hoffe zumindest, dass ich
Buchveröffentlichungen nie als Routine ansehen werde.
9. Hast du vor weitere Bücher über die Kantálin zu schreiben?
Bestimmt noch ein oder zwei - wann habe ich aber noch nicht geplant.
Erstmal ist ein anderes Romanprojekt ohne die Kantálin dran.
10. Möchtest du meinen Lesern noch etwas sagen?
Ich
freue mich über jeden, der in meine Welt abtauchen möchte. Ich weiß,
mein Debütroman ist recht kurz, aber dennoch ist es möglich, Atlantis
und die Kantálin kennenzulernen - und Thaila und Jeremy hoffentlich auch
zu Buchfreunden werden zu lassen.