18. September 2019

Soultaker: Dämonenblut - Jennifer J. Grimm




Lenah kann noch immer kaum glauben, dass ihr neuer Freund der millionenschwere Immobilienmakler und Traummann Jason Meyer ist. Aber ihre Liebe wird von einem Geheimnis bedroht. In Jason wütet eine dämonische Dunkelheit, die er mit aller Macht vor Lenah und der Welt zu verbergen versucht. Seine Fassade beginnt erst zu bröckeln, als ein Fremder in New York auftaucht und schwört, ein gefallener Engel zu sein, der auf Rache sinnt. – Und plötzlich schwebt auch Lenah in größter Gefahr...




Auf dieses Buch hatte ich mich besonders gefreut, da ich momentan total gerne Bücher mit Dämonen lese und Engel sowieso schon immer geliebt habe. Leider ist die ganze Geschichte dann aber komplett anders gewesen als erhofft.
Die Protagonisten kamen mir sehr flach und gesichtslos vor. Unter dieser Gesichtslosigkeit hat leider auch die Lovestory zwischen Lenah und Jason gelitten. Es war viel zu gefühlslos sodass man gar nicht richtig mitfühlen konnte. Müsste ich Lenah Charakterisieren würde das Wort "Naivität" ganz fett gedruckt vorkommen. Sie hat Jason einfach alles abgekauft und hat meiner Meinung nach auch viel zu gelassen auf all die total absurden Dinge reagiert die sie mitbekommen hat.
Die Story an sich hatte abgesehen von Engeln und Dämonen für mich wenig mit einem Fantasyroman zu tun. Es war viel mehr wie ein Krimi, in dem versucht wird einen Serienkiller aufzuhalten. Aufgrund dieser Krimianteile kamen leider auch einige unschöne bzw. für meinen Geschmack zu brutale Szenen vor (Finger abschneiden, Vergewaltigung), die mich auch dazu gebracht haben gewisse Szenen (von Raphael) einfach zu überspringen.
Alles in allem war das Buch einfach nicht mein Fall, wobei es durchaus an einigen Stellen spannend war wodurch es kein totaler Reinfall geworden ist. Für Krimi-Fans könnte das Buch ganz gut geeignet sein.





Danke an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

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